Was braucht die Katze an Einrichtung? Kratzbäume für Hauskatzen, Katzenklos, Fressnäpfe und Spielzeug für Wohnungskatzen Empfehlung.

Was braucht die Katze an Einrichtung – Kratzbäume – Klo – etc

Zuerst mal: Meine Katze ist eine Hauskatze ohne Freigang. Mir wurde vor Jahren die Katze meines Vaters durch ein Auto tot gefahren und dieses Elend wollte ich mir bei meiner ersten Eigenen nicht antun.

Damits ihr aber Glücklich geht, eine Auflistung an Dingen, die ich meiner Katze gekauft habe.

Katze Einrichtung Austattung Hauskatzen Grundausstattung / Katzeneinrichtung

Die Qualität ist eher nicht so wichtig – nach 2 Jahren sind alle abgenutzt… Man bekommt diese in allen Preisklassen, Größen und Formen. Wichtiger ist viel mehr:

  • Habt genug – mindestens 1

Ein Baum Pro Raum und verteilt diese an Stellen, die die Katze nutzt.

Seitdem ich genug Bäume habe, kratzt meine nicht mehr an der Wand!

Ich habe 2 Deckenhohe, und zwei kleine, Brusthohe Kratzbäume. Die Deckenhohen bekommt man für 60 Euro. Die Katze hat viel Spass damit, einen guten Hochsitz.

Wichtig ist, dass der Stoffbezug mit der Holzplatte verklebt ist – der Stoff hält so länger den Krallen stand. Billigere Kratzbäume haben das selten.

Katzenklo für Katzen

1 großes Katzenklo mit Haube und Eingangstür

Da gab es die Luxusvariante von Gimpet. Das sind so große Katzenklos, dass ein kleiner Hund drauf gehen kann. Es ist teuer. Dafür hält die Qualität, es ist doppelt gegen Urin-Auslaufen gesichert, durch die Klappe/Eingangstür verstreut die Katze nicht soviel Streu.

3 Edelstahl Fressnäpfe / Katzeneinrichtung

Für Wasser, Nassfutter, Trockenfutter. Kauft bitte keine Plastik-Schalen. Diese enthalten Weichmacher, was bei Katze Allergien auslösen kann. Besser ist Glas, Porzellan, Edelstahl. Schaut, dass sie einen Gummirand besitzen, so rutschen diese Freessnäpfe nicht auf dem Boden!

Spielzeug für Katzen

Meine Katze benötigt nicht viel. Ein Karton zum Kratzen, eine Schnur zum fangen, ein paar Plastikdecken zum jagen.

Mein Lieblingsspielzeug, einfach aber wird benutzt:

  • Softbälle – ja, wirklich! Billiges, einfaches Spielzeug für Katzen.
  • Dann nutze ich noch eine alte Rolle von Zewa-Rollen. Langt!

Aussichtsplattformen für Katze

Meine Katze mag es den ganzen Tag durchs Fenster zu gucken, dafür hab ich ihre Bäume dahin platziert. Schlafen tut sie am liebsten ganz oben auf dem Schrank. Da hat sie ein Korb mit Decke, worin sie sich legt.

Zeit für die Katze

Wichtiger als alles Spielzeug sind geregelte Zeiten. Lasst die Kitten nicht lange allein. Seit immer zu gleichen Zeiten daheim. An sowas gewöhnt sie sich schnell und pinkelt aus Frust nicht in eure Wohnung. Länger als 2 Nächte würde ich meine Kitten nicht alleine lassen. Selbst viel Futter. Dann würde ich mich schon um einen Tier-Sitter oder Tierhotel kümmern.

Schmust viel mit der Hauskatze. Spielt mit euren Katzen. Erzählt der Katze was.

Auch wenn man es nicht glaubt, wenn man kein Katzenbesitzer ist: Katzen verstehen einen und sie hören auch, wenn man lieb zu ihnen ist!

Katzenstreu Empfehlung

Welches Katzenstreu für die Katze ist zu empfehlen? Achte darauf, dass sie nicht parfümiert sind, dies kann die viel empfindlichere Nase der Katze als beim Menschen reizen und gut klumpen! Probiert aus, was euch am besten gefällt.

Fazit – wie mache ich eine Katze glücklich?

Meine Kitten ist seit Mitte 2004 bei mir und ihr geht es richtig gut. Selbst einen Umzug hatte sie problemlos mitgemacht und sich gleich zurecht gefunden.

Ihr braucht also nicht wirklich viel Zeug für eine Katze. Ein paar Kleinigkeiten mit viel Zuwendung und Zeit genügen!

Kratzbäume – Notwendig für Hauskatzen

Für unsere tierischen Lieblinge in den heimischen vier Wänden tun wir fast alles. Egal, ob Hund oder Samt-Pfote, sie haben bei ihren Menschen fast immer ein Leben, wie Gott in Frankreich. Und was tun wir nicht alles für ihr Wohlbefinden, streicheln sie, kuscheln mit ihnen und verwöhnen sie ab und zu auch noch mit diversen Gourmet-Häppchen. Ach ja, Mikesch, Oscar oder Minka müsste man heißen…

EIN PLÄTZCHEN ZUM ENTSPANNEN

Aber genug mit dem Jammern. Viele unserer Haustiere haben es tatsächlich gut getroffen und gehen entspannt im Freilauf auf Mäuse-Pirsch oder an der Leine mit Herrchen und Frauchen Gassi. Aber es gibt natürlich auch kleine Unholde, denen ist der Weg in die Freiheit versperrt. Manchmal auf Grund ihrer Einzigartigkeit, denn, wer möchte schon eine Perserkatze ständig entstauben und entfilzen? Und manchmal, weil es sich um kleine “Rüpel” handelt, die besser in den heimischen vier Wänden verbleiben. Auch das Stadtleben und das Spielen auf der Autobahn ist für Katzen nicht zu empfehlen. Also bekommen sie ein weiches Kissen auf die Fensterbank gelegt und jagen von hier aus Vögel, Mäuse & Co.. Aber was ist mit der Maniküre und Pediküre?

Auch dieser Seite des Lebens einer Katze muss genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Katzen, die keinen Freigang genießen dürfen, müssen unbedingt einen Kratzbaum ihr Eigen nennen. Die kleinen Stuben-Tiger verlangen nach Bewegung, wenn sie nicht zum dicken Garfield mutieren möchten. Alleine ihrer schlanken Linie wegen ist ein Katzenbaum schon ein absolutes Muss. Wenn er dann noch über eingebaute Höhlen und verschiedene Ebenen verfügt, ist er ein absolutes Highlight in Katzenaugen. Hier, wo man sich nach getaner “Arbeit” genüsslich ausstrecken und bei Bedarf am vorhandenen Sisal auch noch die nötige Nagelpflege erledigen kann.

TOBEN, KRATZEN, SCHLAFEN – HERRLICH

Was hier ein wenig ironisch dargestellt wird, ist Pflichtaufgabe für jede Katze und jeder “Dosenöffner” sollte ihr die Möglichkeit bieten. Katzenbaum und Kratzbaum sind absolut notwendige Utensilien für unsere Hauskatzen. Sie benötigen einen Platz, an dem sie sich so richtig auspowern können, die Krallen wetzen und nach Lust und Laune toben können. Verweigert man ihnen solch einen Platz, müssen unter Umständen die Möbel daran glauben. Es liegt in der Natur der Katze, dass sie Kratzen. Deshalb benötigen sie eine artgerechte Alternative zu Wald und Flur. Katzen in Wohnungshaltung ist es wichtig, einen schönen Ort zum Beobachten und zum Schlafen zu haben und ihr Pflege- und Markier-Verhalten ausleben zu können.

Nun ist für alles gesorgt, es gibt von den Kittenbäumen bis zu den Seniorenbäumen ein breit gefächertes Angebot, was sich sehen lassen kann. Aber auch Alternativen, wie Kratzbretter, Kratzmatten oder Kratztonnen, warten auf die menschlichen Dosenöffner. Wem dieses immer noch nicht reicht, der sollte zu Hammer, Holz und Sisal greifen, dann klappt es auch mit dem anspruchsvollsten Stuben-Tiger…